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Spyware: So schützen Sie Ihre Daten und IT-Systeme

Spyware: So schützen Sie Ihre Daten und IT-Systeme

Die Datensicherheit von Unternehmen ist unzähligen digitalen Bedrohungen ausgesetzt. Spyware ist eine davon. Doch was genau verbirgt sich dahinter, welche Gefahren gehen von Spyware aus und welche Gegenmaßnahmen können Unternehmen zur Risikominimierung ergreifen?

Was ist Spyware?

Spyware basiert auf Schadsoftware, die eingesetzt wird, um unerlaubterweise an Daten und Informationen zu gelangen oder schädliche Funktionen auszuführen. Dazu wird die Software unbemerkt auf elektronische Endgeräte wie PCs oder Smartphones aufgespielt. Die Geräte sind fortan mit der Malware infiziert. Hacker nutzen diese Methode, um an vertrauliche und geschützte Daten zu gelangen. Ohne das Wissen der Nutzer können sie nun zum Beispiel auf Informationen wie E-Mailadressen und Kennwörter zugreifen, um sie anschließend weiterzuverkaufen. Meist gelten Spyware-Angriffe nicht einzelnen Personen oder Betrieben. Ziel ist es, die Schadsoftware großflächig zu verbreiten, um möglichst viele Opfer zu generieren. Um vor solchen Attacken geschützt zu sein und unerwünschte Ausspähungssoftware frühzeitig zu entdecken, sollten Unternehmen die Gefahrenlage im Blick haben und die eigenen Systeme regelmäßig überprüfen – am besten mit einer kontinuierlichen Schwachstellenanalyse über ein entsprechendes IT-Security Tool wie cyberscan.io®.

Spyware als solche ist jedoch nicht in jedem Anwendungsfall illegal. Wird die Software in Unternehmen eingesetzt, um die Einhaltung interner Sicherheitsrichtlinien zu gewährleisten, handeln Unternehmen rechtmäßig – sofern die Mitarbeitenden darüber informiert sind.

Spyware-Arten: So gelangen Cyberkriminelle an Ihre Daten

Mithilfe von Spyware verschaffen sich Hacker auf vielfältige Weise Zugang zu sensiblen Firmendaten. Wir stellen die häufigsten Arten von Spyware vor, die auf verschiedene Systembereiche zugreifen können.

1. Banking-Trojaner

Hierbei werden gezielt Vorgänge im Online-Banking manipuliert. Über gefälschte Anmeldeformulare verschaffen sich Cyberkriminelle Zugriff zu Benutzernamen, Passwörtern und TAN-Nummern: Konten werden leergeräumt oder Transaktionen so verändert, dass die Überweisung nicht auf dem vorgesehenen Konto verbucht wird, sondern auf dem Konto der Hacker. Banking-Trojaner nutzen dazu oft Sicherheitslücken von Webbrowsern aus und verbreiten sich durch Mobile Banking immer stärker.

2. Kennwort-Diebe

Diese Art von Spyware ermöglicht es den Angreifern, auf verschiedene Passwörter zuzugreifen, sobald sich die Software auf einem PC versteckt hat. Dabei geht es nicht nur um die Passwörter in Webbrowsern: Kennwort-Diebe können auf den gesamten PC zugreifen und so beispielsweise auch Systemlogin-Daten stehlen.

3. Adware

Adware bezeichnet in erster Linie Software, die eingesetzt wird, um Werbung in Pop-up Fenstern anzuzeigen. Da Werbung oft zwar als lästig betrachtet, aber allgemein akzeptiert wird, nutzen Angreifer diese Art, um gezielt Spyware zu verstecken. Die Software greift von hier aus auf den Browser-Verlauf zu und kann auch Eingaben über die Tastatur mitverfolgen.

4. Keylogger

Ähnlich wie bei Adware greifen Keylogger auf die Tastatur eines infizierten Geräts zu. Auf diese Weise werden sämtliche Tastaturanschläge aufgezeichnet und in einer verschlüsselten Protokolldatei gespeichert. Mithilfe dieses Protokolls erhalten die Cyberkriminellen Einsicht in Textnachrichten, E-Mails, Dokumente und können Anmeldeoptionen wie Benutzernamen und Passwörter zweckentfremden.

Spyware erkennen und entfernen – am besten von Experten

Spyware nachzuweisen ist ein kompliziertes Unterfangen, schließlich ist die Malware darauf ausgelegt möglichst lange unsichtbar zu bleiben. Trotzdem gibt es einige Warnzeichen, die einen Hinweis auf das Vorliegen von Spyware geben können:

  • Stürzt das Gerät seit einiger Zeit unverhältnismäßig oft ab oder arbeitet sehr viel langsamer als sonst?
  • Tauchen vermehrt Pop-up Fenster mit spamartiger Werbung auf?
  • Hat sich die Homepage des Webbrowsers plötzlich geändert oder werden in der Taskleiste auf einmal unbekannte Symbole angezeigt?
  • Erscheinen bei der Verwendung gewöhnlicher Programme oder Apps Fehlermeldungen auf, obwohl alle Funktionen vorhanden sind?

Auffälligkeiten wie diese können hilfreich sein, um Spyware zu identifizieren, sind jedoch kein sicheres Anzeichen dafür, dass Geräte infiziert sind. Andere Typen von Malware sowie ein veraltetes System oder Fehler in der Installation können unter Umständen dieselben Symptome hervorrufen. Daher ist es für Unternehmen empfehlenswert, Experten wie die Deutsche Gesellschaft für Cybersicherheit zu Rate zu ziehen, die im Rahmen passgenauer IT-Sicherheitspakete auch die Identifizierung und Beseitigung von Malware in Angriff nehmen.

So schützen Sie Ihr Unternehmen vor Spyware

Um sich vor Spyware zu schützen und auch im Ernstfall gerüstet zu sein, können Unternehmen selbst einige Maßnahmen ergreifen:

Sensibilität für Datensicherheit schaffen

Schafft die Führungsebene eine auf Datensicherheit sensibilisierte Umgebung, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass unternehmensinterne Geräte überhaupt mit Spyware infiziert werden. Zu dieser Vorsorge gehört, dass Mitarbeitende Phishing-Attacken erkennen, also nicht auf gefälschte E-Mail-Anhänge oder unbekannte Links hereinfallen und vorsichtig mit kostenloser Software und Downloads umgehen. Hierbei schaffen individuelle Security Awareness Schulungen Abhilfe: Die gesamte Belegschaft erhält ein nachhaltiges Bewusstsein für den Umgang mit vertraulichen Informationen, wodurch das Risiko von Spyware minimiert wird.

Solides Cybersicherheitssystem implementieren

Damit Spyware nicht unbemerkt bleibt, sollten Unternehmen ein leistungsfähiges Sicherheitssystem aufbauen. Mit regelmäßigen vorsorglichen Sicherheits-Scans kann Spyware schnell erkannt werden. IT-Sicherheitstools wie cyberscan.io® können dabei als flexibler Service genutzt werden und müssen nicht erst aufwendig in bestehende Systeme integriert werden. So erhalten Unternehmen auf schnellstem Wege umfassenden Schutz.

Ganzheitlichen Ansatz verfolgen

Um Spyware und andere Angriffe auf das firmeninterne Netzwerk zu verhindern, ist ein ganzheitlicher Ansatz sinnvoll, beispielsweise in Form von Cyber Security Partnerschaften. Dabei kommen IT-Sicherheitsmaßnahmen zum Einsatz, die genau auf das Unternehmen abgestimmt sind. Auf diese Weise wird strategisch und passgenau in die Cybersicherheit investiert und kein Budget verschwendet. So sorgen Unternehmen für einen nachhaltigen Schutz ihrer Daten und Systeme und minimieren Risiken.

Fazit: Risiken von Spyware minimieren

Spyware zu erkennen ist oft sehr schwierig. Doch ist ein Gerät einmal betroffen, können vertrauliche Informationen entwendet und damit großer Schaden angerichtet werden. Nicht selten gehen Firmeninterna oder persönliche Kundendaten verloren. Deshalb ist es für Unternehmen wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und für ausreichenden Schutz zu sorgen.

Die IT-Experten der Deutschen Gesellschaft für Cybersicherheit stehen Ihnen gerne beratend zur Seite und finden eine optimale Lösung für Ihre IT-Sicherheit.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie ein Erstgespräch.

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